So wärmst du deine Stimme auf

kostenlose Stimmübungen für dich

Damit das Singen und Sprechen nicht nur schön klingt, sondern auch Freude bereitet, ist es wichtig, die Stimme gut aufzuwärmen. Ich möchte dir in diesem Blog-Beitrag erzählen, warum es so wichtig ist, die Stimme aufzuwärmen und verrate dir meine Top 3 Warm-up Übungen.

Muss man die Stimme vor dem Singen aufwärmen?

Singen ist für die Stimme wie Sport für den Körper. Genau wie ein Läufer sich vor einem Marathon aufwärmt, braucht auch die Stimme ein sanftes Warm-up, um optimal zu funktionieren. In der kalten Winterzeit kommt noch hinzu, dass trockene Heizungsluft, niedrige Temperaturen, Erkältungen und eine stärkere Beanspruchung der Stimme (zum Beispiel durch viele Gespräche oder das Singen selbst) die Stimmlippen belasten können.

 

Wärmen wir unsere Stimme auf,

  • ist sie klangvoller und stabiler,
  • ist sie belastbarer,
  • und wir können Verletzungen oder Heiserkeit vermeiden.

Welche Warm-up Übungen für die Stimme eignen sich?

Ich möchte gerne mit dir meine Top 3 Warm-up Übungen für die Stimme zeigen:

 

1. Wie wichtig ist die Atmung für die Stimme?

Die Atmung spielt eine zentrale Rolle für die Stimmbildung. Mit Hilfe des Atemstroms werden die Stimmlippen in Schwingung versetzt. Dabei sollte der Atemstrom gut dosiert werden. Eine geeignete Übung dafür ist das Summen von einem „w“.

So geht’s: Stell dich aufrecht hin, atme tief durch die Nase in den Bauch ein. Lass dabei die Schultern unten. Nun lass die Luft langsam durch den Mund wieder ausströmen und sprich dabei ein weiches und relativ leises „w“. Wiederhole das ein paar Mal und achte darauf, dass die Schultern entspannt bleiben.

 

2. Wie kriege ich Klang in meine Stimme?

Der Klang unserer Stimme entfaltet sich über unsere Resonanzräume im Körper. Eine gute Möglichkeit dafür ist das Summen. Durch das Summen können wir außerdem unsere Stimmlippen trainieren.

So geht’s: Summ ganz locker ein „m“. Stell dir vor du schickst dieses „m“ in deine Resonanzräume. Zuerst in den Brustkorb, dann in den Mundraum und dann in den Nasenraum.

 

3. Wie komme ich besser in die Höhe oder in die Tiefe?

Für die tiefen und hohen Töne sind nun zusätzlich andere Muskeln im Kehlkopf zuständig. Eine passende Übung, von der du bestimmt schon einmal gehört hast, ist das Lippenflattern. Diese hat auch noch einen positiven Effekt auf unsere Muskeln im Gesicht. Du musst nämlich deine Gesichtsmuskulatur relativ lockerlassen, ansonsten gelingt das Lippenflattern nicht.

So geht’s: Versuche zunächst deine Lippen zum Flattern zu bringen. Produziere dann einen hohen Ton dazu und lass ihn tiefer werden. Das gleiche versuchst du dann auch in die andere Richtung von tief nach hoch.

Wenn du noch mehr solcher Übungen wissen willst und gezielte Tipps für deine Stimme benötigst, melde dich gerne bei mir und wir vereinbaren ein kostenloses Erstgespräch.

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